Diabetes beim Campbell

Das Thema Diabetes beim Campbell ist extrem wichtig und vor der Anschaffung sollte sich bitte jeder Käufer diese Seite genau durchlesen.

 

Es ist wichtig dem Thema eine eigene Seite zu widmen.

 

 

Ich möchte meinen Käufern nichts schön reden und deshalb ein klarer Satz vorab:

Trotz noch so vieler Bemühungen Diabetes in meiner Zucht auszumerzen wird es mir nie gelingen diese Krankheit aus meinen Tierbeständen gänzlich zu beseitigen.

Soll heißen - es werden immer Tiere dabei sein, die (auch relativ früh) an Diabetes erkranken und auch sterben.

In diesem Fall bekommt man von mir ein Tier als "Austausch" wenn man möchte.

 

Ich weiß, Tiere, an die man sich gewöhnt hat kann man nicht "austauschen", aber als Züchter will ich dem Käufer einfach die Gelegenheit geben ein neues Tier aufzunehmen um den Verlust des anderen zu verschmerzen......

 

  

Diabetes ist erblich, aber auch auf Lebensumstände/ Haltung zurück zu führen (Fütterung, Stress, zu warme Haltung, kein 4 Jahreszeiten Rhytmus wie in der Natur, usw usw).

 

Das schwierige für uns Züchter ist, das Diabetes rezessiv vererbt wird, also Generationen überspringen kann.....

DAS macht es uns so schwer, trotz Tests Diabetes zu bekämpfen.

 

 

Heißt auch, wenn ein Tier Diabetes negativ ist, heißt das nicht das es kein "Trägertier" ist.

Verpaart man zwei Diabetes negativ getestete Zuchthamster, die allerdings heimliche Träger sind, bricht bei den Jungtieren Diabetes aus.

 

Bei Hunden kann man Gentests mit Blutabnahme machen und träger - Tiere genau bestimmen. Beim Zwerghamster geht dies nicht.

 

 

Bekommt man dann noch wenig Rückmeldungen der Käufer, wenn dort Tiere an Diabetes verstorben sind, ist es fast unmöglich evtl Trägerzuchttiere zu enttarnen.

 

 

 

Da meinen persönlichen Erfahrungen nach meist die weiblichen Tiere Diabetes entwickeln verkaufe ich weibliche Tiere erst nach negativem Urintest. 

Also erfolgt die Abgabe weiblicher Tiere bei mir erst mit ca. 10 - 12 Wochen.

Jedes weibliche Tier wird getestet vor der Abgabe.

 

 

 

Weiteres gutes Info Material gibt es hier:

(mit freundlicher Genehmigung von Malin Schmitz, CampbellZwerge)

 

http://campbellzwerge.jimdo.com/informatives/diabetes-test/

 

 

 

Und hier von Stefan Kräh (links im Menü auf Thema "Diabetes" klicken und ganz unten auf dieser Seite sind dann nochmal 2 gute Links)

Ich persönlich stimme dem was Stefan Kräh dort sagt zu.

------- kopieren und einfügen --------

 

http://images.google.de/imgres?imgurl=http%3A%2F%2Fu.jimdo.com%2Fwww67%2Fo%2Fsfa95fb511b0db29d%2Fimg%2Fi9a8c59b8266f4129%2F1278933124%2Fstd%2Fwildfangnachzucht-aus-dem-altai.jpg&imgrefurl=http%3A%2F%2Fratfrett.jimdo.com%2Ftiere%2Fcampbell-zwerghamster%2Ffarben%2F&h=518&w=778&tbnid=0JMqsAoSSOa51M%3A&docid=TiLlBiP30GpZuM&ei=wrkUV_GQG4Xp6ASZxY2wDw&tbm=isch&iact=rc&uact=3&dur=430&page=1&start=0&ndsp=39&ved=0ahUKEwjx-dz7_5fMAhWFNJoKHZliA_YQMwgcKAAwAA&bih=913&biw=1610

 

 

 

 

Lust auf Genetik und Vererbung???

 

Es gibt wie bei anderen Gendefekten auch:

 

  • freie Tiere --- genetisch +/+
  • träger Tiere --- genetisch +/- (die Tiere vererben den Defekt, erkranken aber nicht selbst daran) - Urinproben sind negativ
  • betroffene Tiere --- genetisch -/-

 

  • freies Tier x freies Tier = 100 % freie Welpen
  • freies Tier x träger Tier = freie und träger Welpen
  • träger Tier x träger Tier = träger Welpen und betroffene Welpen
  • betroffene Tiere sollten logischerweise gar nicht verpaart werden! ------- die Betroffenheit wird durch Urintest vor Zuchteinsatz geprüft -

 

 

Es muss aber ganz klar gesagt werden, das man bis zum heutigen Tag nicht genau weiß, wie sich dieses "Diabetes" genau vererbt!